MIVA freut sich über grossartiges Spendenergebnis im Jahr 2015

Das katholische Hilfswerk MIVA beschränkt seine Hilfeleistung nicht auf eine Region der Erde. Wo immer ProjektpartnerInnen ein Ansuchen stellen, wird es geprüft und nach Maßgabe der vorhandenen Mittel gefördert. Bei den Projekten der MIVA handelt es sich ausschließlich um Projekte zur Finanzierung von Fahrzeugen für Pastoral- und Entwicklungszusammenarbeit sowie für medizinische Versorgung in den ärmsten Ländern der Welt. Im vergangenen Jahr wurden 380 Projekte mit 1.293 Fahrzeugeinheiten in 59 Ländern finanziert. Was für die Gemeinschaft wichtig ist, kommt somit dorthin, wo man es braucht: Lebensmittel, Medikamente, Baumaterial. So hat jedes Fahrzeug, das einer fährt, Bedeutung für viele.

Mit Spendeneinnahmen von rund 6 Millionen Euro war das Jahr 2015 eines der erfolgreichsten in der 66jährigen MIVA-Geschichte. Die MIVA bedankt sich bei allen, die dazu beigetragen haben!

Der Slogan „Einen ZehntelCent pro unfallfreiem Kilometer für ein MIVA-Auto“ ist vielen bekannt. Somit ist auch die größte und älteste Aktion der MIVA – die ChristophorusAktion – mit Spendeneinnahmen in Höhe von rund 1,8 Millionen Euro sehr erfolgreich verlaufen. Auch die FahrradAktion ist beachtlich: 739 ProjektpartnerInnen konnten durch die Spendeneinnahmen mit Fahrrädern ausgestattet werden. Oberste Priorität ist, dass die Spendengelder optimal umgesetzt werden, daher ist die MIVA sehr bemüht, die Verwaltungskosten so gering wie möglich zu halten. Mit nur 2,6 % der Gesamteinnahmen ist dies auch im Jahr 2015 wieder sehr gut gelungen.

Der BBM (Beschaffungsbetrieb der MIVA) ist der Non-Profit Dienstleister in der Entwicklungszusammenarbeit für Beschaffungen, Logistik und Projektumsetzung. Ursprünglich aus der MIVA hervorgegangen, lieferte er im Jahr 2015 unter anderem 135 Fahrzeuge und wickelte 9 technische Großprojekte ab. Das Gesamtauftragsvolumen betrug über 5,5 Millionen Euro. Ein Höhepunkt war die Sanierung der Abwasser-Wiederaufbereitung des Lacor Krankenhauses in Gulu, Uganda, wobei das Abwasser über neue, innovative Absetzbecken und Filteranlagen wieder aufbereitet wird. Nur mit Hilfe einer solchen Anlage können wasserbezogene Krankheitserreger eliminiert werden, die sonst z.B. über Trinkwasserbrunnen wieder in den menschlichen Körper gelangen würden. Die interessanten Details finden Sie auf http://bbm.miva.at/grossauftrag-lacor/

Das ChristophorusHaus Stadl-Paura, der Sitz von MIVA und BBM, durfte auch im Jahr 2015 zahlreiche Gäste begrüßen. Verschiedenste Veranstaltungen lockten über 3.000 BesucherInnen ins ChristophorusHaus, die so mit der Thematik der „Einen Welt“ in Berührung kamen.

Fotos
Danke für Rollstühle aus Peru
Wiederaufbereitetes Wasser im Lacor-Hospital

Der detaillierte Jahresbericht kann ab Mai 2016 bei der MIVA angefordert oder auf mivacontent.vfwebserver.com/downloads herunter geladen werden.

Bilanz 2015 in Fahrzeugeinheiten

739 Fahrräder
278 Autos
117 Motorräder / Mopeds
67 Maultiere
83 Rollstühle
1 Traktor
5 Außenbordmotoren
3 Boote