Mag. (FH) Christine Parzer, Geschäftsführerin der MIVA Austria (links im Bild) möchte sich auf diesem Weg noch einmal bei Ing. Markus Müller (rechts im Bild) für die Unterstützung bedanken

Fotos: MIVA

Autohaus Müller spendete Fahrräder im Kongo

Das Autohaus Müller spendete 2018 zu Weihnachten wieder € 2.000,00 für die Finanzierung von Fahrzeugen für die Ärmsten, dieses Mal wurden Fahrräder-Projekte für Katechisten damit unterstützt.

Katechisten und Katechistinnen werden dringend gebraucht, vor allem in den Kirchen des Südens mit ihren riesigen Diözesen. Wenn Priester und Pfarrer weit weg sind, sind sie ganz in der Nähe: Nachbarschaftshilfe, Seelsorge von Mensch zu Mensch, Entwicklung an der Basis: das ist ihr Metier. Und wenn oft wochenlang kein Priester ins Dorf findet, halten sie die Gemeinden am Leben.
Sie organisieren Wortgottesdienste und Taufen, stehen Sterbenden bei und unterrichten Religion.
Katechisten erhalten für ihren Dienst kein Geld. Nicht, weil sie keines verdienen würden, sondern weil keines da ist. Der Salesianer-Missionar Père André Kazembe arbeitet mit 48 Katechisten zusammen. Als Zeichen der Anerkennung und als Erleichterung für ihre wertvolle Arbeit hat er bei der MIVA um Fahrräder angesucht, 22 Stück konnten mit der Müller-Spende finanziert werden.

Die MIVA Austria ist ein Hilfswerk der katholischen Kirche und finanziert durch Spenden Transportmittel aller Art für den Einsatz in Mission und Entwicklungshilfe. Der Bedarf geht von Autos, Geländewagen, Motorrädern, Fahrrädern, Traktoren und landwirtschaftlichen Geräten über Boote bis hin zu Reit- und Lasttieren. Die MIVA Austria ist eines der ältesten Hilfswerke Österreichs (Gründung im Jahr 1949) und wickelt pro Jahr zwischen 300 und 400 Fahrzeugprojekte in etwa 60 Ländern Afrikas, Lateinamerikas und Asiens ab.