Kuratoriumssitzung im Oktober 2020

Personelle Veränderungen im MIVA-Führungsteam

Prok. Robert Reif
Fotocredit: Sparkasse OÖ

Angelika Hechl
Fotocredit: Privat

Wechsel im Vorstand und Kuratorium

Mit viel Wehmut, aber zugleich auch viel Freude, verkündet die MIVA Veränderungen in ihrem Führungsteam. Nach mehreren Jahrzehnten erfolgreicher Tätigkeit kommt es im Vorstand und Kuratorium des katholischen Hilfswerks zu einem personellen Wechsel.

Mag. Emil Lauß (Diözese Linz, ehem. Stv. Vorstandsdirektor Hypo Bank Linz) und Edi Eisenmann (Erzdiözese Salzburg, Jungschar) entschlossen sich, nach mehreren Jahrzehnten ihr Amt im MIVA-Vorstand, zurückzulegen. Edi Eisenmann war insgesamt 44 Jahre ehrenamtlich für die MIVA tätig. Als Vertreter der Erzdiözese Salzburg im MIVA-Kuratorium, trat er im Jahr 1976 sein erstes MIVA-Amt an. Im Jahr 1995 wechselte er in den Vorstand. Mag. Emil Lauß war 15 Jahre als Vorstandsmitglied tätig. Nun wechselt er, nach offizieller Ernennung durch den Linzer Diözesanbischof Dr. Manfred Scheuer, als Vertreter der Diözese Linz in das MIVA-Kuratorium.

Als VorstandsnachfolgerInnen haben sich Angelika Hechl (Erzdiözese Salzburg, Jungschar) und Prokurist Robert Reif (Sparkasse OÖ) bereit erklärt zu kandidieren. Beide wurden auf Vorschlag des MIVA-Kuratoriums von der Österreichischen Bischofskonferenz als neue Mitglieder des MIVA-Vorstandes bestätigt.

Auch im MIVA-Kuratorium musste die MIVA von einem langjährigen Mitglied Abschied nehmen. Josef Kolmhofer (Vertreter der Diözese Linz) kennt die MIVA wie seine Westentasche. Nach 19 Jahren Tätigkeit im MIVA-Vorstand wechselte er im Jahr 2005 ins MIVA-Kuratorium. Nun, nach insgesamt 34 Jahren ehrenamtlicher MIVA-Tätigkeit, tritt er seinen wohlverdienten Ruhestand an.

„Die MIVA dankt Edi Eisenmann und Josef Kolmhofer für die jahrzehntelange Treue und ihren unermüdlichen Einsatz zum Wohle der MIVA und ihrer weltweiten ProjektpartnerInnen“, betont MIVA-Geschäftsführerin Christine Parzer dankend.

Adolf Trawöger (MIVA-Präsident), Christine Parzer (Geschäftsführerin) und Johannes Winkler (Stv. GF) freuen sich auf die Zusammenarbeit mit den neuen Mitgliedern und sehen der MIVA-Zukunft positiv entgegen.

Hilfe aus Österreich in die weite Welt

Die MIVA (Missions- Verkehrs- Arbeitsgemeinschaft) ist ein Hilfswerk der katholischen Kirche. Ihre Aufgabe ist es, Transportmittel aller Art für den Einsatz in Mission und Entwicklungshilfe zu finanzieren. Je nach Bedarf PKW oder Geländewagen, Motorräder, Fahrräder, Traktoren, landwirtschaftliche Geräte, Rollstühle, Lasttiere und fallweise auch Boote oder kleine Schiffe. Ihre größte und bekannteste Spendensammlung ist die ChristophorusAktion, die jedes Jahr im Juli, unter dem Motto „Einen ZehntelCent pro unfallfreiem Kilometer für ein MIVA-Auto“, durchgeführt wird.

1989 wurde der BBM als Tochterbetrieb der MIVA gegründet, und zwar vor allem mit dem Ziel, die Lieferung von MIVA-Fahrzeugen weiter zu professionalisieren. Der BBM konnte sein Know-how aber auch anderen Hilfsorganisationen anbieten, sodass über Fahrzeuge hinaus bald die unterschiedlichsten Hilfsgüter in die Einsatzgebiete geliefert wurden. Zudem wickelt der BBM, im Auftrag von unterschiedlichsten Organisationen und Einrichtungen, technische Projekte mit Fokus auf Ökologie und Nachhaltigkeit ab. Der BBM hilft durch seine Expertise im Bereich Logistik und Exporte tatkräftig mit, Kosten zu sparen und damit die Spendengelder optimal einzusetzen.