ChristophorusAktion 2017

Seit 1949 gibt es das Hilfswerk MIVA (Missionsverkehrsarbeitsgemeinschaft) in Österreich, seit 1960 wird alljährlich die CristophorusAktion durchgeführt.

Mit der Bitte, „Einen ZehntelCent pro unfallfreiem Kilometer für ein MIVA-Auto“ zu geben, wendet sich die MIVA im Juli an alle VerkehrsteilnehmerInnen und ersucht um Spenden für die Finanzierung von Fahrzeug-Projekten für Mission und Entwicklung. Der Bedarf geht von PKWs, Geländewagen, Motorräder, Fahrrädern und Traktoren bis hin zu Rollstühlen oder Booten sowie Pferden, Esel und Mulis.

Im MIVA-Beispielland 2017, der Demokratischen Republik Kongo, wird eng mit den Salesianern Don Boscos zusammen gearbeitet. Ein langjähriger Projektpartner der MIVA ist Pater Johann Kiesling, der seit 1982 im Kongo lebt.

Die Verhältnisse in seiner Missionsstation Kipushya im äußersten Süden des Landes sind mehr als einfach. Telefon und Internetverbindung sind nichts weiter als ein Wunschtraum. Das nächstgelegene Krankenhaus ist eine Tagesreise entfernt – auf Straßen, die für uns Europäer nicht vorstellbar sind. Und sein MIVA-Toyota ist auf 10.000 km² das einzige Auto. In dieser Gegend ist Bildung ein ganz großes Thema. Auf Initiative von Pater Johann wurden in den meisten Dörfern Schulen errichtet. Die Kinder sollen lesen, schreiben und vor allem auch die Landessprache Französisch lernen. Mit diesen Kenntnissen wird ihnen der Grundstein für ihre Zukunft gelegt. Mit dem Ergebnis der heurigen ChristophorusAktion werden unter anderem noch weitere Fahrzeuge in dieser Gegend von der MIVA finanziert.

Spendenkonto:

IBAN 07 2032 0321 0060 0000

Fotos

Transport Trinkwasser
Strasse im Kongo
Schule Kongo
Pater Johann und Kinder
Kinder mit Fahrrad im Kongo