Fahrzeugsegnung vor der Dreifaltigkeitskirche in Stadl-Paura

Wo Menschen zusammenstehen, wachsen die Chancen für alle

Mobilität – was für uns Normalität ist, wenn auch in diesem Jahr etwas eingeschränkt, ist für viele in den ärmsten Ländern der Welt überlebensnotwendig. Doch wo Menschen zusammenstehen und Solidarität zeigen, wachsen die Chancen für alle. Die MIVA-ChristophorusAktion 2020 stellte dies unter dem Schwerpunktthema Gesundheit in den Fokus.
Landauf, landab fanden rund um den ChristophorusSonntag, den 26. Juli 2020, Fahrzeugsegnungen in ganz Österreich statt. Einerseits um den Segen zu erbitten, andererseits um „Einen ZehntelCent pro unfallfreiem Kilometer für ein MIVA-Auto“ – oder umgerechnet einen Euro pro tausend gefahrenem Kilometer – in den Ländern des globalen Südens zu erbitten. Denn gerade in diesem Jahr ist Hilfe und ein offenes Herz von ganz besonderer Bedeutung und Wichtigkeit.

Mobilität ist teilbar
„Mobilität ist teilbar – ich danke jeder Spenderin und jedem Spender von Herzen für die wertvolle Unterstützung. Jeder einzelne Beitrag hilft!“, betont Christine Parzer, Geschäftsführerin der MIVA, dankend.

Trotz Distanz muss Nähe spürbar bleiben
Die Ärmsten der Armen trifft die aktuell weltweite Corona-Pandemie am schlimmsten von allen. Trotz gebotener Distanz zueinander muss umso mehr denn je Nähe spürbar bleiben. Ohne geeignetes Fahrzeug ist die Versorgung der Menschen mit Medikamenten und Lebensmittelnotpaketen sowie der oft notwendige Krankentransport von Kranken und Verletzten, in die oft Stunden und mehrere hundert Kilometer entfernte Gesundheitseinrichtung, undenkbar.

Spenden jederzeit möglich
Jede Spende zählt. Auch wenn die diesjährige ChristophorusAktion mit Ende Juli ihren Höhepunkt fand, ist das Spendenkonto weiterhin geöffnet. Genauso kann aber auch jederzeit über das Online-Spendenformular jeder seinen persönlichen Beitrag leisten. Spendenkonto: IBAN AT07 2032 0321 0060 0000

Hilfe aus Österreich in die weite Welt
Die MIVA (Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft) ist ein Hilfswerk der katholischen Kirche und finanziert durch Spenden Transportmittel aller Art für den Einsatz in Mission und Entwicklungshilfe. Je nach Bedarf PKW oder Geländewagen, Motorräder, Fahrräder, Traktoren, landwirtschaftliche Geräte, fallweise auch Boote oder kleine Schiffe, Rollstühle und Lasttiere.
Pro Jahr erreichen die MIVA-Zentrale in Stadl-Paura in Oberösterreich weit über eintausend Ansuchen aus aller Welt. Zwischen 300 und 400 Projekte können in mehr als 60 Ländern unterstützt werden.

Weitere Infos auf fb.com/MIVAAustria/