Fahrradaktion der MIVA 2017: Pedale verändern die Welt

Unterstützung für Schüler und Lehrer in der Demokratischen Republik Kongo – Fahrräder als erschwingliche Alternative – Sammlung startet im Mai

In ihrer Frühjahrsaktion bittet die MIVA Austria um Spenden zur Finanzierung von Fahrrädern. Diesjähriger Hauptprojektpartner ist die Missionsstation Kipushya in der Demokratischen Republik Kongo. Dort sollen Schülerinnen und Schüler Fahrräder erhalten, damit sie ihren täglichen Schulweg leichter bewältigen können. Auch Lehrern, die nicht nur in ihrer Stammschule, sondern auch in Außenstationen unterrichten, sollen Fahrräder zu Verfügung gestellt werden.

Schulen der Salesianer Don Boscos

Kipushya, eine Missionsstation der Salesianer Don Boscos, liegt zwei Tagesreisen von der Provinzhauptstadt Lubumbashi entfernt. In der Region fehlt es weitgehend an Infrastruktur. Es gibt kein Telefon; die Missionsstation erzeugt ihren Strom in Solaranlagen selbst. Die Schulen der Salesianer erfreuen sich regen Zuspruchs. Aus einem Umkreis von bis zu 100 Kilometern kommen Schülerinnen und Schüler in die Volks- bzw. Mittelschule.

Räder für externe Schüler

Die Aufnahmekapazität der Internate ist beschränkt. Darum müssen Schülerinnen und Schüler, auch wenn sie in einigen Kilometern Entfernung wohnen, täglich den Schulweg von zu Hause aus antreten. Fahrräder sollen sie nun dabei unterstützen. Und auch Lehrer, die zu Außenstationen pendeln, sollen mit der MIVA-Aktion mobiler werden.
Schulbildung ist von zentraler Bedeutung. MIVA-Fahrräder bringen Lehrer und Schüler zusammen, erleichtern das Studium und sind damit eine wesentliche Hilfe für den Start junger Menschen ins Leben.

Fahrräder für Katechisten und Patienten

Die Fahrradaktion der MIVA ist früher ausschließlich Katechistinnen und Katechisten zugute gekommen. Die Unterstützung dieser Laienmitarbeiterinnen und –mitarbeiter in den Dörfern, ohne die kirchliches Leben kaum aufrecht zu erhalten wäre, steht nach wie vor auf der Agenda. Zuletzt hat die Aktion jedoch eine Ausweitung erfahren. Im Vorjahr wurden mit den Spendengeldern unter anderem Fahrrad-Ambulanzen in Simbabwe finanziert. 2017 stehen die Lehrer und Schüler von Kipushya im Zentrum.

Kostengünstige Alternative

Die MIVA ist ein katholisches Hilfswerk zur Finanzierung von Fahrzeugen für kirchliche, medizinische und soziale Einrichtungen in Entwicklungsländern. Der Großteil der Projekte bezieht sich auf Geländewagen oder Motorräder. Fahrräder bilden eine kostengünstige und umweltfreundliche Alternative. Die Fahrradaktion startet im Mai und ist die zweite große Spendensammlung der MIVA neben der ChristophorusAktion im Juli.

Spendenkonto
IBAN AT07 2032 0321 0060 0000

Rückfragehinweis
Birgit Gruber b.gruber@miva.at, +437245 / 28945-44