EZA-Woche 2021

Mit der „Woche der Entwicklungszusammenarbeit“ (EZA-Woche) von 15. bis 21. November 2021 wird ein klares Zeichen für fairen Handel gesetzt. Ziel der EZA-Woche ist eine nachhaltige Bewusstseinsbildung für den „Fairen Handel“. Der „Faire Handel“ stellt einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung der Existenz von Produzentinnen und Produzenten in den Ländern des Globalen Südens dar und schafft neue Zukunftsperspektiven für die dort lebenden Menschen. Dies ist angesichts der massiven Auswirkungen der Corona-Pandemie wichtiger denn je. Angeboten wird ein breites Sortiment von fair gehandelten Lebensmitteln wie Kaffee, Tee, Kakao, Schokolade, Knabbereien, Reis und Gewürze. In den Weltläden – so auch im Weltladen Stadl-Paura im ChristophorusHaus, gibt es darüber hinaus aber auch faire Kleidung, Modeaccessoires, Bio-Kosmetik sowie eine Vielzahl von Handwerksprodukten aus fairem Handel.

ECUADOR: Zwischen palmengesäumten Stränden, faszinierenden Regenwäldern und bitterer Armut

Mit ungefähr doppelt so vielen Einwohnern wie Österreich und flächenmäßig so groß wie Italien liegt Ecuador an der Westküste Südamerikas. Die vielfältige Landschaft umfasst den Amazonasdschungel, das Andenhochland mit den vielfältigen Vulkanlandschaften und die Wunderwelt der Galapagosinseln. Trotz dieses Naturreichtums herrscht in dem ehemaligen spanischen Kolonialland jedoch bittere Armut. MIVA-Fahrzeuge sind als Zeichen der Solidarität weltweit im Einsatz. Auch in Ecuador, wo Mobilität oftmals überlebensnotwendig ist. In San Pedro versorgen Pater Walter und sein Team die Bevölkerung der 93 Pfarren mit Lebensmittelpaketen und Kleidung. Auch für ein Kinder- und Altenheim sind die Missionare unermüdlich unterwegs, um zu helfen. Ebenfalls ein MIVA-Transporter verrichtet in Guayaquil einen wertvollen Dienst. Von der diözesanen Zentralapotheke aus werden 29 Außenstellen über die Gesundheitsorganisation REDIMA betreut. Dort werden lebenswichtige Medikamente zu leistbaren Preisen für die arme Bevölkerung angeboten.

EIN KLEINER SCHRITT FÜR UNS, EIN GROSSER JEDOCH FÜR DIE BETROFFENEN

Ecuador ist das Hauptexportland von Bananen weltweit. Aber auch die vielen Kakaoplantagen sind für die dortigen Bauern eine ebenso wichtige Einnahmequelle. Doch ungerechte Löhne und schlechte Arbeitsbedingungen prägen meistens den Alltag auf den kommerziell geführten Plantagen.  FAIRTRADE ist ein Konzept, das den Kleinbauernfamilien eine faire Perspektive bietet. Durch den bewussten Kauf von Bananen, Schokolade, Kaffee, Tee, Gewürzen und vielem mehr können wir in Österreich diese Initiativen unterstützen. Mehrere hundert Kilometer von einem Dorf ins andere, unbefestigte und schlechte Straßen – die Bedingungen in vielen Teilen unserer Erde sind alles andere als leicht.

Um den Ärmsten hier unter die Arme zu greifen, unterstützt die MIVA in Zusammenarbeit mit Welthaus Linz viele Projekte, die sich mit der Ernährung und dem Zugang zur Nahrung beschäftigen. Ein MIVA-Fahr-zeug, oder aber auch ein bergtüchtiges Maultier, leistet für die betroffenen Bauern einen wertvollen Dienst. Als positiver Nebeneffekt wird zudem der Landflucht entgegengewirkt.

HANDLUNGSVORSCHLÄGE

Während wir einfach in den nächsten Supermarkt gehen und uns täglich mit frischen Lebensmitteln versorgen können, haben auf dem an-deren Teil der Erde viele Menschen diese Chance nicht. Märkte sind hier oftmals die einzige Möglichkeit. Doch für viele Bauern, welche auf ihren Feldern – wie auch in Ecuador – Lebensmitteln produzieren, wird der Transport oftmals zur unüberwindbaren Hürde. Sie bleiben vielfach darauf sitzen, weil sie kaum Möglichkeiten haben, ihre Waren auf einen Markt zu bringen. Auf der anderen Seite gibt es hingegen viele hungern-de Menschen im Land, die keine Möglichkeit vorfinden, an Nahrungs-mittel zu gelangen.

Mobilität ist teilbar! Schon eine kleine Spende hilft und schenkt den Ärmsten Hoffnung. Zur Unterstützung der jährlich mehr als 300 Projekte in über 50 Ländern der Welt bittet die MIVA im Rahmen ihrer MIVA-ChristophorusAktion vor allem Autofahrerinnen und -fahrer aus Solidarität und Nächstenliebe ihr Herz zu öffnen und „Einen ZehntelCent pro unfallfreiem Kilometer für ein MIVA-Auto“ zu spenden.