MIVA-Unterstützung für Schwestern in Indien und Brasilien

Indien und Brasilien sind zu Hotspots der Covid-19-Krise geworden. In beiden Ländern wurden Infektions-, Erkrankungs- und Sterbezahlen auch durch das Versagen der Politik in die Höhe getrieben. Internationale Hilfsaktionen und Maßnahmen auf Ebene der Bundesstaaten haben noch größere Katastrophen verhindert. Jetzt kommt es darauf an, den nicht nur gesundheitlich, sondern auch wirtschaftlich schwer getroffenen armen Bevölkerungsschichten langfristig beizustehen.

Langfristige Hilfe in der Pandemie – Projekte in Indien und Brasilien – ChristophorusSonntag am 25. Juli 2021 – Pro unfallfreiem Kilometer einen ZehntelCent für ein MIVA-Auto

Sozialarbeit in Nordbrasilien

Im nordbrasilianischen Belem, der Hauptstadt des Bundesstaates Pará, sind seit mehr als 30 Jahren Schwestern des Ordens der „Missionarinnen des heiligen Johannes von Gott“ tätig. Sie kümmern sich um wohnungslose Menschen, fördern Jugendliche mit sozial-pastoralen Initiativen, betreuen Gefangene und bieten Katechesen an. Vor kurzem haben sie eine Niederlassung in der Stadt Bragança gegründet und sind von dort aus auch in ländlichen Pfarrgemeinden aktiv. In der Pandemie musste der direkte Kontakt mit Jugendlichen und ihren Familien jedoch stark eingeschränkt werden. Die Schwestern haben begonnen, Lebensmittel, Reinigungsmaterialien und Schutzmasken für die ärmsten Familien zu sammeln und stehen zur Hilfe in psychischen Krisen bereit. Bisher stand ihnen für ihren Einsatz lediglich ein Motorrad zur Verfügung. Jetzt haben sie um ein MIVA-Auto angesucht.

Mutter-Kind-Hilfe in Ostindien

In Westbengalen, wo große Wahlveranstaltungen jüngst zu massenhaften Corona-Infektionen geführt haben, betreiben die „Schwestern der Vorsehung“ eine Gesundheitsstation für schwangere Frauen, Mütter und Säuglinge. Ihr Dorf Rimrangpara wird vor allem von Garo, einer mongolischen Minderheit, bewohnt. Die Armut ist groß. Die meisten Menschen – einschließlich der Kinder – arbeiten für geringen Lohn auf Tabak-, Cashew- und Pfefferplantagen. Zur Monsunzeit ist das Land bis zu vier Monate pro Jahr überflutet.

Sichere Geburten und Impfkampagnen

Die Schwestern versuchen die hohe Mütter- und Säuglingssterblichkeit in den Griff zu bekommen, indem sie schwangeren Frauen von unsicheren Hausgeburten abraten und sie in ihre Geburtenstation einladen. Sie arbeiten mit den lokalen Behörden zusammen, um die Bevölkerung vor Malaria und anderen gefährlichen Krankheiten zu schützen. Auch Impfkampagnen wie die Covid-19-Impfung zählen zu ihren Aufgaben. Das Team der Ordensfrauen wünscht sich ein MIVA-Auto, damit es seine Dienste auch in entlegenen Gebieten verrichten können.

Appell an Autofahrerinnen und Autofahrer

Zur Unterstützung dieser und zahlreicher anderer Projekte in mehr als 50 Ländern der Welt bittet die MIVA im Rahmen der traditionellen ChristophorusAktion wieder vor allem Autofahrerinnen und -fahrer, „pro unfallfreiem Kilometer einen ZehntelCent für ein MIVA-Auto“ zur Verfügung zu stellen. Am ChristophorusSonntag, dem 25. Juli 2021, werden nach den Gottesdiensten in vielen Pfarren Österreichs dazu Fahrzeuge gesegnet.

SPENDEN IST VERTRAUENSSACHE

Die MIVA garantiert: „Spenden in guten Händen“. Wer sein Geld als Zeichen der Solidarität zur Verfügung stellt, hat natürlich auch ein Anrecht darauf, zu erfahren, was damit geschieht. MIVA-Jahresberichte können bei der MIVA angefordert werden, aber auch auf dieser Website lassen sich die Geldflüsse nachvollziehen. Mit ihrem Beschaffungsbetrieb, dem BBM, sucht die MIVA für jedes Projekt die kostengünstigste Abwicklung. Durch gezielte Einsparungen beim Einkauf wird jeder gespendete Euro noch mehr wert.

Spendenkonto: IBAN AT07 2032 0321 0060 0000

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Presseinfo MIVA-ChristophorusAktion 2021
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