MIVA freut sich über grossartiges Spendenergebnis im Jahr 2014

Wie gelangen Priester in die weitverbreiteten Außenstationen? – Wie kommen Kranke in oftmals Kilometer entfernt liegende Krankenhäuser? – Wie transportieren Bauern ihre Waren zum Markt? – Wie kann ohne Baufahrzeug eine Schule oder ein Krankenhaus gebaut werden? …
Fragen wie diese lassen uns erkennen, wie unabkömmlich ein Transportmittel in den ärmsten Ländern des Südens sein kann. Die MIVA hat viele treue UnterstützerInnen, die sich dieser Notwendigkeit bewusst sind.

Die MIVA Austria ist ein Hilfswerk der katholischen Kirche und bei ihren Projekten handelt es sich ausschließlich um die Finanzierung von Fahrzeugen für Pastoral- und Entwicklungs-zusammenarbeit sowie für medizinische Versorgung in den ärmsten Ländern der Welt. Mit Spendeneinnahmen von rund 5,3 Millionen Euro erzielte die MIVA Austria im Jahr 2014 ein großartiges Ergebnis. In Summe gingen im vergangenen Jahr 878 Ansuchen aus aller Welt ein. 358 Projekte mit 2.086 Fahrzeugeinheiten konnten in 61 Ländern finanziert werden. Bei der alljährlich im Mai durchgeführten FahrradAktion konnte eine Spendensteigerung in Höhe von rund 12% verbucht werden. Der größte Teil der Spendeneinnahmen wurde bei der ChristophorusAktion erzielt. Bei dieser werden die AutofahrerInnen gebeten „Einen ZehntelCent pro unfallfreiem Kilometer für ein MIVA-Auto“ zu geben. Der alljährliche Gründeranteil aus der Dreikönigaktion der Katholischen Jungschar war der zweitgrößte Bestandteil des MIVA-Budgets. Der verantwortungsvolle und sparsame Umgang mit den Spendengeldern wird bei der MIVA seit jeher groß geschrieben. Mit nur 2,95 % Verwaltungsaufwand und 3,15 % für die Spendenwerbung gehört die MIVA Austria zu den sparsamsten Hilfsorganisationen im internationalen Vergleich.

Auch der BBM (Beschaffungsbetrieb der MIVA) blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück.
Im Jahr 2014 wickelte er 262 Projekte mit einem Gesamtlieferwert von über 5 Millionen Euro ab. Der BBM ist nicht gewinnorientiert und nimmt denen, die darum ersuchen, komplizierte und oft teure bürokratische Wege ab, tätigt kostengünstige Einkäufe und sucht zeit- und geldsparende Wege für die Lieferung von Hilfsgütern. Ebenso ist er Spezialist in der Abwicklung von Großprojekten. Die fünf größten Auftraggeber im vergangenen Jahr waren die MIVA Austria, Horizont 3000, die Dreikönigsaktion, Licht für die Welt und die MIVA Schweiz.

Das ChristophorusHaus Stadl-Paura, der Sitz von MIVA und BBM, durfte sich auch im Jahr 2014 über zahlreiche BesucherInnen freuen. Im Rahmen verschiedenster Veranstaltungen betraten über 3.400 Menschen das Haus und kamen so mit der Thematik der „Einen Welt“ in Berührung.

Ein detaillierter Jahresbericht kann jederzeit bei der MIVA angefordert oder auf www.miva.at/downloads herunter geladen werden.

Spendenkonto
IBAN AT63 2031 7002 0020 0665
BIC SPLAAT21

PDF Jahresbericht 2014
Foto Danke aus Kamerun