Ein MIVA-Auto rollte nach Wien

Fahrzeugsegnung in der Pfarre Kagraner Anger

Am Sonntag, 19. Juni wurde die MIVA zu einer Fahrzeugsegnung in die Pfarre Kagraner Anger nach Wien eingeladen. Die Pfarrangehörigen brachten ihre Fahrräder und Motorräder zur Segnung. Nach der Messe wurde auch das MIVA-Ambulanzfahrzeug in feierlichem Rahmen gesegnet. Der geländegängige Ambulanzwagen wird in Kürze auf die Reise in die Demokratische Republik Kongo gehen. Dort wird das Fahrzeug in der Diözese Mbujimayi von den Franziskaner Schwestern bereits sehnsüchtig erwartet. Die Schwestern betreiben das Krankenhaus in Citenge. Citenge befindet sich im Osten von Mbujimayi. Es handelt sich um ein sehr ländliches Gebiet das mehr als 200.000 Einwohner zählt. Der Großteil der Bevölkerung arbeitet in den umliegenden Bergwerken. Nicht nur die Erwachsenen finden dort Arbeit, auch die Kinder werden zur Verrichtung der harten Bergwerksarbeit eingesetzt. Ein großes daraus resultierendes Problem ist die mangelnde Bildung der Kinder. All diese Umstände wirken sich auch dramatisch auf die Kaufkraft der Bevölkerung aus  – sie müssen pro Kopf mit durchschnittlich 0,30 Dollar pro Tag auskommen. Die Schwestern nehmen sich der Armen an und kümmern sich unter anderem um die medizinische Versorgung. Das Krankenhaus der Schwestern verfügt über 50 Betten und hat bis jetzt kein Fahrzeug zur Verfügung. Sr. Astrid Masengu schreibt uns, dass ohne Fahrzeug die Evakuierung der Patienten, vor allem auch der schwangeren Frauen, sehr problematisch ist. Verletzte und Kranke haben sehr oft keine Chance ins Krankenhaus zu kommen, weil keine Mobilität zur Verfügung steht.

Ein herzliches Dankeschön an die Pfarre Kagraner Anger für die Segnung des MIVA-Autos und an alle SpenderInnen und Spender, die zur Finanzierung dieses Fahrzeuges beigetragen haben.